Metapher: Kleiner Spatz findet seinen Weg des Lebens

kleiner spatz

 

Metapher: Kleiner Spatz- finde deinen Weg des Lebens

Eine Metapher entstanden im Rahmen der NLP Practitioner Ausbildung an der CRESCO Akademie Dresden

Kleiner grauer Spatz

Vor langer, langer Zeit in einem fernen Land, lebte ein kleiner Spatz. Dieser kleine Spatz war müde und antriebslos. Seine Umgebung war karg und öde, geprägt von Geröll, alles war grau und trist. Der kleine Spatz lag auf einem harten Stein, sein Flügel war verletzt und er hatte Mühe sich zu bewegen. Er war gezeichnet, von den Lasten, die er trug. Der kleine Spatz hatte Mühe, in die Ferne zu schauen, denn er war wie gefesselt in dieser tristen Landschaft.  Er hatte Sehnsucht nach einer bunten frischen Welt voller Sonnenschein und persönlicher Erfüllung.

Auf einmal erhellte ein starker Blitz den düsteren Himmel und eine Fee kam zum Vorschein und erblickte den kleinen Spatz. Die Fee sprach: Lieber Spatz, befreie Dich von Deinen Lasten, vertraue Dir und Deiner Kraft, denn  nur Du kennst Deinen Weg. Für Deinen Weg schenke ich Dir die Energie des Wassers, die Lebenskraft der Sonne und die Ausgeglichenheit der Wiese.

Der kleine Spatz erschrak und war geblendet von der  hellen Erleuchtung des Blitzes. Der Blitz hatte den tristen, grauen Himmel in zwei Teile geteilt und der kleine Spatz konnte durch den kleinen Spalt die Sonne sehen. Er richtete sich zur Sonne auf und genoss die Wärme und die Kraft des Sonnenstrahls. Umso mehr er sich aufrichtete, umso stärker konnte er die Kraft der Sonnenstrahlen in sich spüren. Er tankte immer  mehr Energie und schaffte es, sich ein Stück fortzubewegen, immer weiter, an scharfen großen Steinen vorbei. Es fiel ihm sehr schwer, sich fortzubewegen, er war sehr geschwächt. Umso mehr er die Sonnenstrahlen in sich aufnahm, umso mehr schaffte er es, einige für seinen Weg unwichtige Dinge zurückzulassen, immer mehr Gedanken/Zweifel fielen von ihm ab. Er lief und lief, er wurde immer schneller, und er schaffte es, sich vom Boden abzuheben und er flog in Richtung der Erleuchtung, flog durch den kleinen Spalt in Richtung Sonne …

Er durchquerte den Spalt und konnte in weiter Ferne viele Farben erkennen, noch waren sie verschwommen. Der kleine Spatz hörte ein Plätschern, konnte das Geräusch jedoch noch nicht orten. Er flog immer weiter und erblickte eine kleine Wasserquelle… noch war sie durch viele Steine verborgen, er fühlte, dass das Wasser befreit werden wollte und konnte einen nach dem anderen Stein entfernen bis die Wasserquelle sprudelte ….– der kleine Spatz trank etwas von dem Wasser, putzte sein Gefieder … die Quelle des Wasser war befreit, es entwickelte sich ein kleiner Bachlauf, das Wasser lief und lief ….

Der kleine Spatz setzte sich auf ein kleines Blatt und schwamm mit dem Strom des Baches, und umso weiter er schwamm, umso farbiger wurde seine Umgebung … Die Pastelltöne wurden immer kräftiger, ein süßlich-fruchtiger Duft machte sich breit, es duftete immer stärker nach verschiedenen Wiesenblumen, der Himmel wurde heller, bis er strahlend blau wurde, nur noch ein paar kleine Schäfchenwolken waren am Himmel zu sehen, ein frisches Lüftchen wehte… Der kleine Spatz fühlte sich wohl, er fühlte sich frei, genoss die Weiten der saftigen grünen Wiese, er atmete kräftig durch, fühlte sich unbeschwert und war endlich angekommen.

metapher kleiner spatz3Und vielleicht kannst auch Du all die Ressourcen in dir finden und während du diese genießen kannst, darfst Du kannst Dir erlauben, dieses Gefühl für den Rest Deines Lebens zu nutzen, es wird Dir helfen, Deinen Weg zu finden. Denn nur Du kennst Deinen Weg und nur Du entscheidest, wann der richtige Zeitpunkt für Dein Tun gekommen ist. Du trägst alle Ressourcen in Dir, genieße jeden Augenblick, denn dieser schenkt Dir immer wieder Kraft und bringt Dich Deinem Ziel ein Stück näher!

Autor: Grit W.

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